FREUNDE FRANKFURTS

Aktuelles: Mode im Frankfurt der 1920er Jahre

Wenn man Frankfurt hört, denkt man nicht sogleich auch an Mode. Auf diesem Gebiet haben andere deutsche Städte mehr Gewicht. Nichtsdestotrotz wurde in Frankfurt schon vor 100 Jahren eine Fachschule für Frauengewerbe gegründet. Damals wurden junge Frauen zu Näherinnen und Schneiderinnen, auch Stickerinnen, Putzmacherinnen und Blumenbinderinnen ausgebildet.

Mode in den 1920er-Jahren
Die modische Dame in den 1920er Jahren

Wir werfen einen Blick zurück in die Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts.
Das Korsett ist weg, die Haare trug man zum Bubikopf geschnitten, und die Kleider der Damen wurden kürzer. Beliebt war jetzt eine gerade Silhouette ohne Taille, die so typischen Hängekleider kamen auf den Markt.

Auch ein weiteres Kleidungsstück fand sich in diesen Jahren in dem Schrank einer Frau: Es handelte sich um den Jumper - heute nennen wir das Bekleidungsstück Pullover.

Die Abendbekleidung der Frau hatte vorne wie hinten einen großen Ausschnitt und war häufig mit Strass besetzt. Selbstverständlich trug man in den Zwanzigern auf dem Kopf einen Hut.

Die Herren kleideten sich in diesen Jahren einen Sakko-Anzug mit leichter Taillierung; Wagemutigere trugen Hosen im Dandy-Stil.

All das und mehr über die Mode der Zwanzigerjahre erfahren Sie bei dem Vortrag von Frau Dr. Sabine Hock am 13. November 2020 im Holzhausenschlösschen, Beginn 19:30 Uhr.

Aktualisierung: 30.09.2019